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06.08.2016, 13:12 Uhr | Andreas Meier

CDU-Peine informiert sich über Auswirkungen des britischen Nein zum gemeinsamen Europa

Folgen des Brexit für Peine offen

"EU, Brexit und die Bedeutung eines vereinten Europa für unseren Landkreis Peine", so lautete das Thema eines Gesprächsabends der Peiner Christdemokraten mit der Hildesheimer Europaabgeordneten Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU).

Stadt Peine -

"EU, Brexit und die Bedeutung eines vereinten Europa für unseren Landkreis Peine", so lautete das Thema eines Gesprächsabends der Peiner Christdemokraten mit der Hildesheimer Europaabgeordneten Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU). Die Gefahr schwerwiegender Folgen für das Peiner Land, ebenso wie für Deutschland insgesamt, schätzte die gebürtige Belgierin Quisthoudt-Rowohl als vergleichsweise gering ein. Allerdings gelte dies – zumindest kurzfristig – auch für die Chancen. Durch die bestehenden engen wirtschaftlichen wie politischen Verflechtungen, laufe alles auf eine Art Freihandelsabkommen hinaus, wie es bereits mit Europäischen Staaten wie Norwegen bestehe.

 

Für Großbritannien gebe es allerdings die Gefahr sinkenden Interesses großer Unternehmen. Gerade für asiatische Firmen aus dem Industrie- und Bankenbereich sei der direkte Zugang zum gemeinsamen europäischen Markt entscheidend bei der Auswahl neuer Standorte. In diesem Zusammenhang sprach sie Landratskandidat Dr. Burghard Budde und Bürgermeisterkandidat Andreas Meier ihr vollstes Vertrauen aus, das Beste für die Stadt und den Kreis Peine bewirken zu können.

 

Insgesamt räumte Dr. Quisthoudt-Rowohl Fehler der Regierung Cameron, aber auch der europäischen Politik insgesamt offen ein. So habe der britische Regierungschef kurz vor der letzten Parlamentswahl die Wahlgesetze geändert und so viele junge Menschen von der Wahl fern gehalten, die sicher für die Europa eingetreten wären. Auch sei es der Politik nie ausreichend gelungen, die großen Vorteile der Europäischen Union heraus zu stellen. So sei die Staatengemeinschaft einer der Garanten für mittlerweile 70 Jahre Frieden – ein Gut, das wir als eine vermeintliche Selbstverständlichkeit zu gering schätzen. Auch der fast ununterbrochene wirtschaftliche Aufschwung und die Durchsetzung sozialer Mindeststandards werden nicht ausreichend gewürdigt.

 

Frau Dr. Quisthoudt-Rowohl sprach abschließend die Vermutung aus, dass die in den kommenden beiden Jahren anstehenden Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU, sowohl die Verhältnisse auf den britischen Inseln, als auch in der Europäischen Union entscheidend verändern. So werde sich vielleicht noch ein Weg öffnen, das Ausscheiden unserer britischen Freunde aus der Europäischen Gemeinschaft zu vermeiden.

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